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Spielschiff Rheinkahn

Spielschiff Rheinkahn

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Für die im Rahmen der Landesgartenschau neu entstehenden Spielflächen sollten die Interessen, Ideen und Wünsche der Binger Kinder spielerisch und gestalterisch in einem Beteiligungsprojekt abgefragt werden. Ziel war es, möglichst viele Kinder verschiedener Altersgruppen zu erreichen, was durch die Zusammenarbeit von Erziehern und Lehrern aus 18 Kindertageseinrichtungen und Schulen mit der Stadtjugendpflege und der Landesgartenschaubeauftragten Kornelia Choquet gelang. Unter den vielen Bildern und Modellen, die die Fülle der Ideen und Fantasie der Kinder offenbarten, kam in vielen kreativen Beiträgen der Wunsch nach einem Spielschiff zutage.

Aus diesem Wunsch der Binger Kinder entstand die Idee, einen Spielplatz vollständig in der Form eines Rheinkahns zu gestalten - nach dem Vorbild der täglich zu Hunderten auf dem Rhein vorbeifahrenden Frachtschiffe.

Der gemeinsam mit einer Spielgerätefirma entwickelte Rheinkahn hat eine Länge von 50 m und eine Breite von 8 m, was etwa der Hälfte der großen Originale entspricht. Das ganz aus Lärchenholz hergestellte, flussabwärts „fahrende“ Schiff bietet vielfache Spielmöglichkeiten. Im Bug ist ein Wasser- und Matschbereich für Kleinkinder integriert. Die „Ladezone“ ist mit verschiedenen Klettergeräten und einer Seilbahn ausgestattet. In der Kabine gibt es Sandspiele und auf der Brücke mit dem großen Steuerrad können die Kinder Kapitän spielen.

Einige bestehende Bäume, darunter zwei malerische Blutpflaumen, wurden in das Spielschiff integriert. Am Rand bieten große Basaltlavablöcke, die aus der nahen Ufermauer stammen, Sitzmöglichkeiten für Eltern und Großeltern.