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Binger Gärten

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In den schönsten Rheinanlagen weit und breit paart sich Gartenkultur mit der einzigartigen Lage. Vor der Kulisse am Tor zum UNESCO-Welterbe präsentiert sich Bingen am Rhein selbst. Landschaftsplaner und Gärtner haben die Kennzeichen dieser liebenswerten Stadt in ihre Sprache übertragen. Entstanden sind zehn traumhafte Gartenkabinette, die den Charakter und die Lebensart der Menschen in Bingen widerspiegeln.

Die unterschiedlichen und mit viel Phantasie gestalteten Gartenräume sind Kunsträume, Spielräume, Erfahrungsräume, Geschichtsräume und Genussräume, die zum Entdecken einladen. Sie duften, schmecken, leuchten, klingen, verlocken und bieten auf vielfältige Weise neue Erlebnisse in herrlicher Natur. Binger Gärten – Perspektiven am Rhein verzaubern einen Sommer lang Groß und Klein!

1. Lebensfreude und Genuss

1. Lebensfreude und Genuss

Der Alltag bleibt draußen – in diesem Frei-Raum erleben Sie Leichtigkeit und unbeschwertes Genießen. Im milden Klima und vielen Sonnentagen des Mittelrheins gedeihen Kräuter und Wein. Blumenkörbe und Rosenduft, schattige Plätzchen unter Nussbäumen und Pergola laden ein, die Seele baumeln und den Blick in die romantische Rheinlandschaft schweifen zu lassen – ein Stimmungsbild unserer Region und ihrer Menschen.

Garten 1

2. Flüsse und Weltkulturerbe

2. Flüsse und Weltkulturerbe

Wasser zieht den Menschen schon immer magisch an – der Ursprung aller Existenz, Lebenselixier, Lebensraum. Besonderen Reiz hat es, wenn zwei Landschaftsbilder aufeinander treffen: hier das ursprüngliche Nahetal, dort der mächtige Rheinstrom im Durchbruch der Mittelgebirge. Typisch ist die Vegetation im Flusstal, Säulenpappeln und Trauerweiden, Gräser und Auen. Schimmernde Wassertropfen spiegeln Licht und Sonne. Die einzigartige Schönheit, die Verbindung zwischen Natur- und Kulturlandschaft war Grund für die UNESCO, das Mittelrheintal in ihre Konvention der Schätze der Menschheit aufzunehmen. Der Schutz der Besonderheiten verlangt ein ausgeprägtes Bewusstsein, dem man vor Ort Rechnung trägt.

Garten 2

3. Türme und Kirchen

3. Türme und Kirchen

Basilika St. Martin, Rochuskapelle, Mäuseturm und Burg Klopp sind markante Wahrzeichen und kennzeichnen das Stadtbild. Sie sind steingewordene Historie und erzählen Geschichte und Geschichten unserer Stadt. Jeder Binger kennt etwa die Legende um den hartherzigen Bischof Hatto, dessen Schicksal auf dem Mäuseturm durch eine große Schar von Nagern besiegelt wurde. Während der Kämpfe zwischen Papsttum und Kaisertum wurde Kaiser Heinrich IV 1105 von seinem Sohn Heinrich V auf Burg Klopp gefangen gesetzt, um dessen Abdankung zu erzwingen. Und schon Johann Wolfgang von Goethe weilte 1814 auf dem Rochusberg zur jährlichen Rochuswallfahrt. Andere bedeutende Bauten, etwa das Rupertuskloster der Heiligen Hildegard von Bingen, sind von den Entwicklungen der Zeit überrollt und erstehen heute wieder virtuell in unserer Vorstellung.

Garten 3

4. Kinder und Erfahrung

4. Kinder und Erfahrung

Über 40 Spielplätze gibt es im ganzen Stadtgebiet – viele sind im Miteinander mit den Kindern entstanden, u. a. auch das wunderbare Spielschiff nur wenige Meter von hier entfernt und der abenteuerliche Burgen- und Wasserspielplatz im nahegelegenen Park am Mäuseturm. Der Spiel-Raum in dieser Gartenausstellung mit seinen naturnahen Materialien bietet Anregung, der Phantasie zu folgen, sich zu bewegen, in eine andere Rolle zu schlüpfen, alleine oder gemeinsam mit anderen die Möglichkeiten in diesem Spiel-Feld neugierig und spielerisch zu erkunden.

Garten 4

5. Kultur und Landschaft

5. Kultur und Landschaft

Kulturlandschaften sind von Menschen gestaltete Naturlandschaften. Unsere Region ist einerseits geprägt durch die einzigartige Landschaftsform, wo sich der Rheinstrom auf dramatische Weise seinen Weg durch das Rheinische Schiefergebirge bahnt. Andererseits verändern Menschen das Terrain nach ihren Bedürfnissen – so prägt seit Jahrhunderten der Weinbau die Perspektive. Dieses typische Landschaftsbild mit dem Übergang vom Niederwald zu den Weinbergen ist wertvoller Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere.

Garten 5

6. Schönheit und Anmut

6. Schönheit und Anmut

„Glück, von Deinen tausend Losen, eines nur erwähl ich mir, Was soll Gold? Ich liebe Rosen und der Blumen schlichte Zier.“ Theodor Fontane Ein Park, ein Blumengarten ist eigentlich zweckfrei – und trotzdem unentbehrlich. Dieses anmutige Blumenbild lädt ein zur liebenswürdigen Begegnung mit dem Schönen, der Erholung der Augen und der Seele, der uneingeschränkten Freude. Beflügelt durch die Landesgartenschau 2008 spricht man hier gerne „durch die Blume“, ist Bingen eine Stadt der Parks und Blumen, der Gartenkunst und -kultur. Umrahmt von einem Passepartout haben unsere Gärtner hier ein wunderschönes Pflanzengemälde angelegt.

Garten 6

7. Wein und Gäste

7. Wein und Gäste

Wohl keine andere Stadt in Deutschland ist allein durch ihre Lage so prädestiniert, sich als heimliche Hauptstadt des deutschen Weines zu bezeichnen, wie Bingen: Hier kreuzen sich die Anbaugebiete Rheinhessen, Nahe, Rheingau und Mittelrhein. Weinbau und Weinherstellung, Erzeugnisse rund um den Wein und Weinhandel sind seit jeher wichtige Wirtschaftsfaktoren in unserer Stadt. Nicht nur den Binger Wein wissen die Gäste zu schätzen – hier entdecken Menschen aller Generationen „ihr“ ganz spezielles Bingen. Ob Relaxen bei Kultur und Genuss oder fröhliche Aktivität, unsere schönen Region hat viel zu bieten: Rhein – Wein – Romantik – Kultur – Wald – Wasser – Fahrrad – Wandern – Feste – Feuerwerke – Schifffahrt … Bingen heißt seine Gäste willkommen!

Garten 7

8. Kunst und Klang

8. Kunst und Klang

Wagen Sie sich herein – und werden Sie selbst zum Kunstobjekt! Mit Ihrem Eintreten sind Sie ein Teil der Performance dieses KunstRaums. Oft wird auch die ganze Stadt zur Bühne – etwa wenn beim Internationalen Jazzfestival »Bingen swingt« Jazz-Größen die Menschen zum grooven bringen oder wenn die Skulpturentriennale das Rheinufer in eine Galerie verwandelt. Liebhaber der Sprache entdecken den großen Sohn der Stadt Stefan George im eigenen Museum. Meisterkonzerte, LeseZeit, Hildegardherbst – der Kulturkalender der Stadt ist gut gefüllt!

Garten 8

9. Wald und Nachhaltigkeit

9. Wald und Nachhaltigkeit

Wer Abstand von der Geschäftigkeit des Alltags sucht, findet unmittelbar vor den Toren der Stadt einen ganz besonderen Schatz: den Binger Stadtwald. Hannß Carl von Carlowitz hat vor 300 Jahren den Begriff der Nachhaltigkeit geprägt – nämlich die Wälder zu bewirtschaften und die Holz-Ressourcen dauerhaft zu erhalten – dies immer den „Nachkommen und dem Gemeinwohl dienend“. Diese Grundsätze beherzigen auch unsere Förster. Lebens- und Naturraum, Naherholung, Klima- und Gewässerschutz, Forstwirtschaft – viele Funktionen hat unser Wald mit seinen Revieren Jägerhaus-Lauschhütte und Heilig-Kreuz – und nachhaltige Forstwirtschaft bemüht sich um stetigen Ausgleich und ein positives Neben- und Miteinander aller Interessen.

Garten 9

10. Tradition und Feste

10. Tradition und Feste

Kennen Sie den Binger Bleistift? Soviel sei verraten: Mit einem Schreibgerät hat er nichts zu tun. Aufschluss bietet dieser Brauchtums-Garten. Feiern hat in unserer Stadt Tradition und geht dabei doch immer mit der Zeit. Nacht der Verführung, Sektfest, Bingen swingt, Rhein in Flammen, Kulturuferfest, Rochusfest, Winzerfest, Kerbe in allen Stadtteilen, Hoffeste, Vereinsfeste, Fassenacht – kaum ein Wochenende ohne Feierlichkeiten. Jedes Fest ein anderes Erlebnis, immer begleitet von Lebensfreude, netten Menschen und unserem guten Binger Wein.

Garten 10